Lehr- und Erlebnispfad

Der Lehr- und Erlebnispfad bietet mit seinen 12 Stationen die Möglichkeit, verschiedene Themengebiete zu erkunden. Die Themen sind der jeweiligen Waldsituation angepasst und können durch waldpädagogische Aktivitäten intensiviert werden. 

Der Lehrpfad wird im Rahmen des waldpädagogischen Angebotes genutzt. Er steht jedoch allen zur freien Verfügung.

 

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Station 1 - Forstwirtschaft

Hier wird das Prinzip der nachhaltigen Waldwirtschaft erklärt. Es wird dargestellt, dass aus dem Wald nur so viel Holz entnommen wird, wie auch wieder nachwächst.

Zu sehen sind ein „Raummeter“ und ein „Festmeter“.

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Station 2 – Wald und Wasser – Stelzwurzeln im Erlenbruch

Der Walderlebnispfad verläuft direkt am Hohendammer Mühlenteich („Grabauer See“).

Wald und Wasser gehen hier direkt ineinander über und viel läßt sich entdecken, wenn man unseren Holzsteg im Erlenbruch benutzt  und aufmerksam schaut.

Erosionskaesten

Station 3 - Wald und Wasser - Wasserspeicher, Wasserfilter, Bodenschutz

Der Wald dient als Wasserspeicher, schützt bei starkem Regen vor Bodenerosion und reinigt das Wasser. Mit unseren Erosionskästen kann das ausprobiert werden. Außerdem zeigen große Trichter, wo das Wasser entlang läuft und wieviel Wasser überhaupt durchfließt.

Wie wirkt Wasser in der Praxis?
Was bewirkt Starkregen? Wie wirkt unterschiedlicher Boden?

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Station 4 - Holz klingt

Holz klingt gut. An einem Xylophon und an einem Dendrophon kann man das ausprobieren.

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Station 5 – Wald mit allen Sinnen – Nightline

Das ist spannend: Mit geschlossenen Augen oder im Dunklen den Wald an einem gespannten Tau entlang entdecken.

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Station 6 – Auf der Pirsch

Über einen Pirschpfad gelangt man zum „Hochsitz“. Von dort aus können Waldbewohner entdeckt werden. Warum ist die Jagd in den Wäldern nötig? Was bedeutet „Hege und Pflege“?

 

Eisvogel Kopie

Station 7 – Vogelbeobachtung

In der Vogelbeobachtungshütte wird über verschiedene Arten informiert. Für die Kinder stehen Ferngläser zur Verfügung.

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Station 8 – Barfußpfad

Der Waldboden ist sehr unterschiedlich. An dieser Station werden barfuß, am besten mit geschlossenen Augen, unterschiedliche Formen des Bodens wahrgenommen.

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Station 9 – Nachmieter Fledermaus

In alten Höhlen leben im Sommer Fledermäuse. Bei Abend- und Nachtaufenthalten belauschen wir sie mit Detektoren.

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Station 10 – Wer hat hier gefressen?

Oft sieht man die Tiere des Waldes nicht direkt, sondern entdeckt nur ihre Spuren. Vor allem Fraßspuren sind zu sehen. Von welchem Tier stammen sie?

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Station 11 – Totholzpolter

Ein alter Totholzpolter liegt am Wegesrand. Aber ist er wirklich tot? Hier kann selber geschaut werden, wer hier wohnt und was alles passiert.

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Station 12 – Sonderstation Forstwirtschaft

Dieses Angebot ist etwas Besonderes.

Es richtet sich vor allem an die Kinder aus den Kindergärten sowie der 1. Grundschulklasse und ist nicht für jeden Besucher des Naturerlebnis Grabau „frei zugänglich“. Hier stehen für bis zu 30 Kinder Tret-Unimogs und Tret-Trecker sowie Anhänger, Bagger, Kräne und vieles mehr zur Verfügung, um "selbst forstwirtschaftlich tätig zu werden": 

Transportwege und Holzsammelplätze sind anzulegen und zu unterhalten, Baumstämme sind auf Fahrzeuge zu verladen und zu verschiedenen Kunden wie Möbelfabrik, Papierfabrik oder Sägewerk bzw. Holzhof zu bringen. Beim Kunden ist das Holz zu entladen, zu sortieren, zu lagern oder für die Verarbeitung bereit zu stellen. Wege sind auszubessern und liegengebliebene Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden und vieles mehr.