Das Sommerferienprogramm in Grabau machte Klein und Groß wieder mal riesigen Spaß!
hier gehts zu den Photos vom Sommerferienprogramm in unserer Galerie...
Los ging‘s in der ersten Themenwoche mit dem Survivalprogramm. Die Kinder bauten Notunterkünfte aus Stöckern im Wald, testeten ihren Orientierungssinn mit einem selbstgebastelten Kompass und entzündeten ein Feuer mit Magnesiumstab und Messer.
„Tipi, Tomahawk und Messer- Indianer leben besser!" Unter diesem Motto ging es in der nächsten Woche weiter. Die Kinder zogen ein in unser nagelneues Tipi am See und lauschten am Lagerfeuer zunächst den Geschichten über die Naturvölker Amerikas. Der „Häuptling" erzählte von Sitten und Gebräuchen, von Medizinmännern und Schamanen. Die Kinder gaben sich ihre neuen Indianernamen: Als kleiner Bär, tapferer Adler oder kleine Taube bastelten sie kleine Sand-Säckchen zum Spielen und Federschmuck. Im Wald galt es dann noch die ein oder andere Mutprobe zu bestehen, um anschließend am Lagerfeuer Maiskolben und Würstchen zu verschmausen.
Bei den fünf Fledermausabenden erschienen dann erstmals sehr viele Väter mit ihren Kindern. Fledermauskästen wurden zusammengezimmert, die Kinder bemalten T-Shirts und erhielten eine Fledertierbemalung im Gesicht. Nach Einbruch der Dunkelheit und einer deftigen Stärkung am Lagerfeuer, spürten wir dann mit dem Detektor Fledermäuse auf. Und wir hatten Glück- da das Wetter in dieser Woche hervorragend war, flatterten auch die Fledermäuse jeden Abend pünktlich über unsere Köpfe hinweg und dank der Detektoren konnten wir auch ihre Laute hören.
In der vorletzten Woche tauchte Grabau ein in die Zeit von Manni dem Mammut. An einem Zeitstrahl erfuhren die Kinder zum ersten Mal die ungeheure Zeitspanne, die vom Entstehen der Erde bis heute schon vergangen ist, aber auch, dass der Mensch - verglichen mit dieser Zeitspanne- erst seit kurzem auf der Erde mitmischt. Ein urzeitliches Feuer wurde entfacht, Höhlenmalerei probiert und Schmuck aus Federn, Muscheln und Lederbändern hergestellt.
Mit den Piraten meinte es der Wettergott leider nicht sehr gut. Aber davon ließen sich die echten Seeräuber ja auch nicht abschrecken! Der Bau von Buddelschiffen wurde kurzerhand „unter Deck" ins Forsthaus verlagert. Mit selbstbemalten Totenkopf-Kopftüchern, breitem Piratengürtel und aufgemalten Narben, Bärten und Blutstropfen im Gesicht bestritten die kleinen Freibeuter dann draußen so manche Prüfung, um auf dem Schiff von Seeräuberhauptmann Fabian anheuern zu dürfen: Tauziehen, Bootsrennen oder etwa Wasser ranschaffen für die Kombüse standen auf dem Schlachtplan. Mit leckeren Südseecocktails und Würstchen wurde anschließend der Einstand in der Mannschaft am Feuer gefeiert.
Wir bedanken uns bei allen Kindern und Eltern für die rege Teilnahme und freuen uns schon auf eure Anmeldungen fürs kommende Herbstferienprogramm!
Euer Grabau-Team
