Pädagogisches Konzept
„Ziel ist es, die Bedeutung des Waldes als Lebensraum, Erholungsraum und Wirtschaftsraum darzustellen und dies für Kinder erfahrbar zu machen.“
Ein Leitziel ist die Vermittlung von Gestaltungskompetenz, die sich aus so wichtigen Schlüsselqualifikationen zusammensetzt wie z. B. „vorausschauend denken zu können“, „an Entscheidungsprozessen partizipieren zu können“, „Empathie und Solidarität zeigen zu können“ und „sich motivieren können, aktiv zu werden“.
Dieser Bildungsweg soll die Menschen befähigen, globale Probleme vorherzusehen, sich ihnen zu stellen und sie zu lösen.
Zentrale Aufgabe dieser Bildung ist es damit, den Menschen beizubringen, wie sie die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft zukünftig besser gestalten können. Neben dem Thema Wald mit seinen zahlreichen Themenkreisen von der Forstwirtschaft über die Bodenbedeutung bis hin zur Biodiversität, hat auch das Thema Wasser eine zentrale Bedeutung in den pädagogischen Angeboten des Naturerlebnis Grabau.
Jeder Besuch wird so erlebnisorientiert gestaltet, dass allen Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Natur und unseres Handelns darin im Sinne der BNE deutlich wird.
Wald und Wasser bieten zahlreiche Möglichkeiten, unsere Sinne zu schärfen und die Bewegungsfähigkeit zu trainieren. Beim Tasten, Riechen, Hören und Fühlen sind Sinne angesprochen, die im Lebensalltag nur selten bewusst genutzt werden. Durch sie können die Kinder die Natur in ihrer Vielfalt erschließen und nicht nur in Teilaspekten, die häufig auf einer rein optischen Wahrnehmung beruhen.
In natürlicher Umgebung können sich die Kinder unmittelbar als Teil der Natur erleben bzw. erfahren und eine persönliche Beziehung zu ihr aufbauen. Durch diesen pädagogischen Ansatz haben sie die Möglichkeit, einen ursprünglichen und emotionalen Zugang zu erhalten.
